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Das MRT /der Kernspin
Hinweis wenn man von MRT redet ist auch der Kernspin gemeint

 

Allgemeines zum MRT

Die Kernspintomografie – oft auch als Magnetresonanztomografie oder kurz MRT bezeichnet – gehört zu den bildgebenden Untersuchungsverfahren. Mit Hilfe eines starken Magnetfelds, zusätzlichen Wechselfeldern, Messantennen und eines Computers erzeugt der Kernspintomograf Schnittbilder des Körperinneren.

Die MRT-Bilder sind sehr detailgenau, so dass auch kleine Veränderungen nachgewiesen werden können. In vielen Bereichen ist die MRT momentan das bildgebende Verfahren, das krankhafte Veränderungen am besten sichtbar machen kann. Die Magnetresonanz- oder Kernspintomografie genannte Technik kann die Organe des Körpers detailliert darstellen und macht viele krankhafte Veränderungen sichtbar

Weil die Untersuchungsmethode auf Magnetismus beruht, ist der Körper – anders als bei der Computertomografie und Röntgenaufnahmen – keiner Strahlenbelastung ausgesetzt.

Das MRT wird meistens eingesetzt da sich das Gehirn lässt sich sehr gut beurteilen.

 

Welche Arten von MRTs

Es gibt unterschiedliche MRT- Scanner offene MRT-Scanner, die den Patienten nicht vollständig umschließen. Die "klassischen" MRTs sind als Röhre gebaut. Für die Untersuchung fährt eine Liege den Patienten so weit in den ringförmigen Magnettunnel. Bei beiden Arten gibt es aus technischen Gründen erzeugen Kernspintomografen laute Klopfgeräusche. Ohrstöpsel oder Schallschutzkopfhörer dämpfen sie auf ein erträgliches Maß.

 

Was ist im Vorfeld einer MRT zu beachten?

Das starke Magnetfeld im Inneren des Tomografen zieht Metallteile an. Außerdem können sie sich erwärmen und schlimmstenfalls zu Verbrennungen führen. Deshalb sollte der Patient möglichst alle metallhaltigen Gegenstände vor Betreten des Untersuchungsraums ablegen. (z.B. Schmuck, Kleidung mit Knöpfen, Schnallen oder Reißverschlüssen aus Metall, Bügel-BHs, Gürtel aber auch medizinische Hilfsmittel wie Hörgerät, Brille, Zahnspangen und herausnehmbarer Zahnersatz mit Metallteilen, Kugelschreiber, Schlüsselbund, Geldbeutel, Münzen, Chipkarten wie EC- oder Kreditkarte und Geräte wie Handy oder MP-3-Player haben im Untersuchungsraum nichts verloren, weil das Magnetfeld sie beschädigen wird bzw. größere Gegenstände mit metallischen Anteilen (zum Beispiel ein Handy) vom MRT-Gerät angezogen werden.

 

Wie ist der Ablauf bei einer MRT Untersuchung

Nach dem Sie aufgerufen wurden sind in der Umkleide und müssen alle metallische Gegenstände abzulegen. Es kann sein das sie noch ein kleinen Moment warten müssen. Danach werden Sie abgeholt. Meistens noch mal gefragt ob sie alle metallischen Gegenstände abgelegt haben. Jetzt geht es los. Sie gehen zum MRT Gerät und legen sich auf den MRT Tisch. Ihnen wird ein Venenzugang gelegt und ein wenig Kochsalzlösung gespritzt um zu testen ob der Zugang richtig liegt. Sie bekommen Ohropax und werden im auf der Liege richtig platziert. Dann werden Sie auf Position gefahren und bekommen eine Klingel in die Hand.

Die ganze Zeit stehen sie mit einer Klingel und eine Gegensprechanlage miteinander in Verbindung. Danach werden Sie für die Untersuchung auf der Liege platziert evtl. werden sie noch eine Zudecke über die Beine gelegt. Wichtig ist das Sie während der Untersuchung ruhig und möglichst entspannt liegen. Schon kleine Bewegungen die Bildqualität beeinträchtigen. Dann wird die Liege ins MRT gefahren. Nicht komplett! Die Mitarbeiterin geht aus dem Raum und kann sie aber beobachten durch ein Fenster. Die Untersuchung geht los. Die Untersuchungszeit beträgt ungefähr Untersuchungszeit zwischen 20 und 30 Minuten. Das MRT ist sehr laut. und macht verschiedene Klopfgeräusche diese sind sehr verschieden.

Nach der hälft der Zeit wird das Kontrastmittel gespritzt. Es kann sein das es kalt ist. Danach geht die Untersuchung weiter und ist auch bald zu Ende.

 

Was bewirkt ein Kontrastmittel?

Um einen besseren Überblick im Gehirn zu bekommen wir nach der Hälfte der Zeit Kontrastmittel gespritzt um das Gebe im Kopf besser sichtbar zu machen. Ein Kontrastmittel hilft, Gewebe besser voneinander abzugrenzen. Es sorgt dafür, dass sich die Signale bestimmter Gewebearten verändern. Dadurch sind sie auf den Aufnahmen besser zu erkennen.

 

Welche Risiken und Nebenwirkungen hat die Kernspintomografie?

Anders als die Computertomografie geht das MRT nicht mit einer Strahlenexposition einher.

Die bei der MRT verwendeten Kontrastmittel können allergische Reaktionen auslösen.(Übelkeit) Falls es schon einmal zu einer Kontrastmittel-Allergie gekommen ist, sollte der Patient den Arzt aber unbedingt vorab darüber informieren.

(Es kann vorher ein Blocker gespritzt werden).

Quellen Auszug: www.apotheken-umschau.de